Jugend bewegt Demokratie – Vom Sportplatz ins Rathaus
Das Projekt "Jugend bewegt Demokratie" unterstützt Sportvereine und -verbände dabei, junge Menschen für demokratische Teilhabe zu begeistern – genau dort, wo Engagement gelebt wird: im Sport. Vereine sind mehr als Orte sportlicher Aktivität: Sie prägen Gemeinschaft, Werte und Zusammenhalt. Mit unseren praxisnahen und kostenlosen Angeboten unterstützen wir Vereine dabei, Mitglieder aktiv einzubinden, Haltung zu zeigen und ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Workshops
Für alle Workshops gilt:
- Kostenlos für alle Vereine und Verbände
- Erstattung von Raum- und Verpflegungskosten
- Wir kommen zu Ihnen/Euch in den Verein
- Anerkennung zur Lizenzverlängerung möglich
Jetzt per E-Mail an Angelina.Kuhnmuench@wlsb.de Workshop anfragen!
Trainingsziel: Sport mit Haltung – Diskriminierung erkennen und begegnen
Herabwürdigende Äußerungen, Ausgrenzung und strukturelle Benachteiligung gehören leider auch im Sport zum Alltag. Mit unserem Workshop „Trainingsziel: Sport mit Haltung! Gemeinsam gegen Diskriminierung im Sport!“ geben wir Sportvereinen und -verbänden praxisnahe Werkzeuge an die Hand, um diskriminierenden Äußerungen und Einstellungen wirksam zu begegnen. Der Workshop sensibilisiert für unterschiedliche Facetten von Diskriminierung und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf – sowohl präventiv als auch im akuten Anlassfall. Ziel ist es, Vereinsakteur*innen und Jugendliche zu stärken, damit sie für ein respektvolles und offenes Miteinander im Sportalltag eintreten können.
Spaltung sucks – wie wir wieder ins Gespräch kommen
In diesem ca. 3-stündigen Workshop lernen Vereinsinteressierte, Spaltungsmuster im (Vereins-)Alltag zu erkennen und Wege zu finden, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Neben viel Raum für Austausch und kreative Methoden entsteht dabei auch ein konkreter Output: kurze Statement-Reels für den Verein unter dem Motto „Nice hier! Und damit das auch so bleibt…“.
Das Angebot wird in Kooperation mit dem Landesjugendring BW umgesetzt.
Rolle rückwärts? Rolle vorwärts! Sportvereine als Arena für starre Geschlechterrollen – und was diese mit rechter Ideologie zu tun haben
Influencer*innen wie „Tradwives“ oder „Manfluencer“ inszenieren in sozialen Medien vermeintlich ideale Frauen- und Männerbilder – und erreichen damit viele junge Menschen. Doch welche Wirkung haben solche stereotypen Rollen- und Körperbilder im Sport? Wie prägen sie Identität und Zugehörigkeit? Und wie nutzen extremistische Akteure diese Geschlechterbilder für ihre Zwecke?
Im Workshop wird diesen Fragen gemeinsam nachgegangen – praxisnah, interaktiv und mit Blick auf Ihren Vereinsalltag. Gleichzeitig entwickeln die Teilnehmenden Ansätze, wie Sportvereine junge Menschen stärken und sie von Rollendruck entlasten können.
Der Workshop richtet sich an Jugendleiter*innen, Trainer*innen, Vereinsmitglieder
Workshop-Anfragen gerne jederzeit an angelina.kuhnmuench@wlsb.de
E-Learning: Rechtsextremismus im organisierten Sport
Wir erarbeiten derzeit ein praxisnahes und interaktives Online-Modul zum Thema (Rechts-) Extremismus im organisierten Sport. Es nimmt den Breitensport insgesamt in den Blick und zeigt anhand von Fallbeispielen, wie rechtsextreme Einflussnahme in Vereinen auftreten kann. Gleichzeitig vermittelt das Modul rechtssichere Handlungsoptionen. Ergänzend werden erfolgreiche Praxisbeispiele auf verschiedenen Ebenen vorgestellt, um Handlungskompetenzen im Vereinsalltag zu stärken. Das Modul ist in vier aufeinander aufbauende, interaktive Einheiten gegliedert, die sich flexibel nutzen lassen. Darüber hinaus ist geplant, dass die Teilnahme als Lizenzverlängerung anerkannt wird.
Voraussichtliche Veröffentlichung: Sommer 2026 – Termin vormerken!
Fragen, Herausforderungen oder Bedarfe im Umgang mit dem Phänomen sowie erfolgreiche Praxisbeispiele aus Vereinen können bereits jetzt eingebracht werden und fließen direkt in die Entwicklung des Moduls ein. Nehmt gerne Kontakt zu uns auf unter zusammenhalt@wlsb.de, um mitzuwirken oder Vorabinformationen zu erhalten.
Welche Rolle spielen Sportvereine für Demokratie und Jugendbeteiligung?
Max und Feli engagieren sich selbst im Verein und berichten, wie sie dort Mitbestimmung erleben – und was die Kommunalpolitik von Sportvereinen lernen kann.
Podcast Bewegt was! Sport, Jugend und Demokratie
In Bewegt was! machen sich Max Seidel und Fridolin Koch auf die Suche nach der Demokratiekultur in den Baden-Württembergischen Sportvereinen. Sie sprechen mit Gestalter*innen von Teilhabe und Chancengleichheit sowie Persönlichkeiten in Sport und Politik. Außerdem beleuchten sie die historische Rolle der Sportvereine in der Entwicklung der Demokratie.
Jetzt reinhören: Bewegt was! Jugend, Sport und Demokratie | Podcast on Spotify
Neutralität im Sport?
Sportvereine sind keine neutralen Räume, sondern Orte mit gesellschaftlicher Verantwortung. Deshalb setzen wir uns aktiv für Demokratie und gegen Extremismus ein.
Wir bieten eine kostenlose Beratung für Sportvereine und -verbände aus Baden-Württemberg, die eine klare Position gegen Diskriminierung und demokratiefeindliches Verhalten einnehmen möchten oder auf ein solches Ereignis reagieren wollen. Jetzt per E-Mail an zusammenhalt@wlsb.de das kostenlose Beratungsangebot in Anspruch nehmen und Impulse, Ideen und Weiterentwicklungsbausteine kennenlernen.
Euer Verein möchte aktiv werden oder mehr erfahren?
Meldet euch jetzt unter zusammenhalt@wlsb.de – wir unterstützen euch mit Materialien, Ideen, Workshops und Beratung. Gemeinsam zeigen wir Haltung, stärken Jugendliche und gestalten Sportvereine als offene, demokratische Räume.
Das Projekt wird von der Baden-Württembergischen Sportjugend (LSVBW, bwsj), dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften (DHBW Stuttgart) und dem Württembergischen Landessportbund (WLSB) getragen und in enger Zusammenarbeit mit den Sportbünden BSB Freiburg und BSB Nord umgesetzt. Es läuft von Juli 2025 bis Juni 2027 und wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration mit Landesmitteln des Landtags Baden-Württemberg gefördert. Ziel des Projekts ist es, Sportvereine und -verbände in ihrem Engagement für Toleranz, Zusammenhalt und Demokratie zu stärken.












