SPORTKREISE Ein rauschender Abend für die Besten der Besten Sportkreis Pforzheim Enzkreis ehrt herausragen- de Sportler/-innen bei der Sportlerehrung 2025. Es ist eine Tradition, die jedes Jahr aufs Neue nicht nur die besten Sportler/-innen aus Pforzheim und der Region an einem besonderen Abend versam- melt, sondern auch zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur: Die Sportlerehrung im Pforzheimer Congresscentrum (CCP) hat erneut be- wiesen, wie groß die Strahlkraft des Sports ist und welch wichtige Eigenschaften der Sportsgeist im besten Wortsinn vermitteln kann. Organisiert vom Sportkreis Pforzheim Enzkreis, der Stadt Pforzheim sowie dem Landratsamt Enzkreis stand bei der diesjährigen Sportlerehrung erneut im Vordergrund, herausragende Leistungen von Athlet/-innen sowie erfolgreichen Mannschaften aus der Region gebührend zu würdigen. Sie alle eint, stets vollen Einsatz für ihre jeweilige sportliche Disziplin zu geben und oftmals über ihre Leistungsgrenze hinaus zu gehen, um Erfolge zu feiern, wie es Henry Wiedemann als Vorsitzender des Sportkreises treffend formulierte. „Alles ge- ben“ – und zwar mit Leidenschaft, aber auch mit Fairness, Respekt und großem Zusammenhalt: Das ist es, was die Preisträger/-innen dieses Abends auszeichne, betonte Wiedemann. Insgesamt wurden 138 Sportler/-innen gewürdigt, die im Jahr 2025 durch herausragende Leistungen im Sport sowie durch besonderes ehrenamtliches Engagement in den Vereinen überzeugen konnten. Neben entsprechenden Urkunden erhielten die Preis- träger auch Geschenkgutscheine, Mannschaften wurde zudem ein entsprechender Pokal überreicht. Eine besondere Ehre wurde den Pforzheim Wild- dogs zuteil: Die American-Football-Mannschaft, die sich nach dem Aufstieg in die erste Liga dort gleich erfolgreich etablieren konnte, wurde mit der „Ehrung der Stadt Pforzheim für besondere Leis- tungen“ ausgezeichnet. Eine solche Ehre wurde auch Patrick Zahraj vom TC Wolfsberg zuteil, der es inzwischen auf die Challenger Tour der Tennis - spieler geschafft hat. Die Ehrungen übernahmen Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn, Landrat Bas- tian Rosenau sowie für den Sportkreis die Vorsit- zende des Ehrungsausschusses Elisa Kolonko so- wie Vorsitzender Henry Wiedemann. Moderiert wurde der Abend von Jörg Augenstein. Eingerahmt von einem ebenso attraktiven wie viel- seitigen Showprogramm galt es an diesem Ehrungs- abend jedoch nicht nur, besondere sportliche Er- folge zu würdigen, sondern auch jene in den Blick punkt zu rücken, die diese herausragenden Leistungen ermöglichen: Die, wie Henry Wiede- mann sie nannte, oftmals stillen Helden im Hinter - grund: All jene ehrenamtlichen Helfer, Betreuer und Unterstützer, ohne die Athlet/-innen niemals ihre Leistungen abrufen könnten. „Sie sind das Rück- grat unserer Sportstadt und Region. Ohne Ehren- amt gibt es keine Sportregion Pforzheim Enzkreis“, betonte Wiedemann. Zu diesen „stillen Helden“ ge- hören beispielsweise auch Helmut Hoffmann und Wolfgang Muhr, die im Rahmen der Sportlerehrung für ihr jahrzehntelanges Wirken ausgezeichnet wur- den: Hoffmann war annähernd 40 Jahre lang Trai- ner am Landesleistungszentrum der Schützen im Hagenschieß. Muhr hingegen engagierte sich mehr als 30 Jahre lang beim SV Büchenbronn und zeich- nete für das dortige Hallenturnier verantwortlich. Und so zeigte sich an diesem Ehrungsabend einmal mehr: Der Sport formt oftmals nicht nur den Cha- rakter, er dient auch als Wegweiser für eine bessere Gesellschaft. Einblicke hinter die Kulissen: Mein Schülerpraktikum bei der Sportjugend Tauberbischofsheim | www.sportkreis-tbb.de In der Woche meines Schülerpraktikums bei der Sportjugend Main-Tauber-Kreis durfte ich erleben, wie viel Planung, Organisation und Teamarbeit hin- ter den Angeboten für Kinder und Jugendliche im Main-Tauber-Kreis steckt. Von Anfang an wurde ich im Büro in Tauberbischofsheim herzlich aufge- nommen und direkt in den Arbeitsalltag eingebun- den. Während meines Praktikums war ich vor allem an der Planung von Freizeitaktivitäten beteiligt, zum Beispiel an der Vorbereitung der Fahrt nach Ungarn. Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie viele Schrit- te nötig sind, bis eine Freizeit für Teilnehmende wirklich startbereit ist. Dabei konnte ich viele Ge- danken und Vorschläge einbringen und hatte das Gefühl, wirklich etwas beitragen zu können. Im Bü- ro habe ich zusammen mit den beiden Freiwilligen Luca und Paul gearbeitet, die ihren Freiwilligen- dienst bei der Sportjugend absolvieren. Die beiden haben sich viel Zeit genommen, mir die Abläufe zu erklären, mir Aufgaben zu zeigen und mir bei Fra- gen zu helfen. Durch sie habe ich einen guten Ein- druck davon bekommen, wie man als Freiwillige oder Freiwilliger bei der Sportjugend alles machen kann, darunter auch Büroarbeit, Vorbereitung von Freizeiten und Unterstützung bei Aktionen. Beson- ders gefreut hat mich, dass sich auch Sportkreis- jugendreferent Tim Döke sehr viel Zeit für mich genommen hat. Er hat mir seine Aufgaben erklärt, welche er in der Sportjugend übernimmt, zum Bei- spiel die Organisation der Ferienfreizeiten und die Betreuung der Freiwilligen. Ein Highlight meines Praktikums war, dass ich ihn zu einem wichtigen Termin begleiten durfte und so direkt miterlebt ha- be, wie Absprachen und Planungen für zukünftige Projekte im Main-Tauber-Kreis laufen. Insgesamt war mein Praktikum bei der Sportjugend Main-Tauber-Kreis für mich eine sehr großartige und lehrreiche Erfahrung. Ich habe gesehen, wie engagiert hier für Kinder und Jugendliche gearbei- tet wird und wie wichtig Teamarbeit, Kommunika- tion und gute Vorbereitung für gelungene Angebote sind. Dafür möchte ich mich ganz herzlich beim gesamten Team, besonders bei Luca, Paul und Nikolozi Aratanashvili. Foto: Sportjugend Tim Döke, für die freundliche Aufnahme, die Un- terstützung und das Vertrauen bedanken. Nikolozi Aratanashvili 31