Sportbünde im Gespräch mit der Politik

Am Mittwoch, 24.10.2018, folgten Vertreter des BSB Nord sowie des WLSB einer Einladung der CDU-Fraktion ins Abgeordnetenhaus nach Stuttgart. Bei diesem Gespräch wurden Möglichkeiten erörtert, wie die Sportstättenbauförderung des Landes noch weiter verbessert werden kann.

Der Schwerpunkt lag dabei diesmal auf der Frage, wie die Landesregierung Vereinen helfen kann, denen für Investitionen notwendige Bankkredite verwehrt bleiben, sofern die jeweilige Kommune keine Bürgschaft dafür übernimmt. Ein hierfür bereits vor mehreren Jahren aufgelegtes Programm über die L-Bank erwies sich aus mehreren Gründen als nicht praktikabel und wurde zurückliegend nicht in Anspruch genommen. Die Gesprächspartner loten derzeit aus, wie die Rahmenbedingungen verbessert und bürokratische Hürden abgebaut werden können, damit die Hilfe bei den Betroffenen ankommt.

Bei einem ersten Gespräch am 22.03.2018 in Karlsruhe wurde bereits dargelegt, dass von der nominellen 30%-Förderung des Landes für den Vereinssportstättenbau wegen notwendiger Förderhöchstgrenzen derzeit durchschnittlich lediglich zwischen 17% und 18% ankommen. Einem in diesem Zusammenhang erteilten Auftrag kamen die Vertreter des Sports nach und ermittelten den zusätzlichen finanziellen Bedarf, um eine 30%-Förderung auch real wieder erreichen zu können.

vlnr: Martin Lenz (BSB-Präsident), Tobias Wald (Vorsitzender des Finanzausschusses der CDU-Landtagsfraktion), Michael Titze (stv. BSB-Geschäftsführer)