BSB-Spitze im Austausch mit der CDU-Fraktion

Anlässlich einer Sitzung des Arbeitskreises Finanzen der CDU-Landtagfraktion am 22. März 2018 in Karlsruhe wurden die Sportbünde in Baden-Württemberg eingeladen, ein Statement zum seit 2017 laufenden Solidarpakt III und zur allgemeinen Situation im organisierten Sport zu geben.

BSB-Präsident Martin Lenz, Vizepräsident Finanzen Bernd Kielburger und der stv. BSB-Geschäftsführer Michael Titze hatten dazu eine fundierte Ausarbeitung vorgestellt.
Fazit: Der Soli III hilft dem BSB, seine Mitgliedsorganisationen besser finanziell zu fördern. Insbesondere kann festgehalten werden, dass die für die Laufzeit des Soli III vereinbarten zusätzlichen Mittel für den Abbau des Antragsstaus im Sportstättenbau ihren Zweck erreichen. Lagen vor Jahren die Fristen zwischen Antragsstellung und Bewilligung noch zwischen zwei und drei Jahren und danach häufig noch weitere ein bis drei Jahre bis zur tatsächlichen Auszahlung, hat sich dies inzwischen positiv entwickelt. So liegen zwischen Antragsstellung und der Auszahlung inzwischen höchstens drei Jahre.
Allerdings, und das machten die BSB-Verantwortlichen anhand von belastbaren Zahlen sehr deutlich, reichen die zur Verfügung stehenden Finanzmittel bei weitem nicht aus, um den eigentlich vorgesehenen Zuschuss in Höhe von 30% grundsätzlich zu bewilligen. Dafür sorgen die ‚gedeckelten‘ Förderhöchstbeträge. Am Ende beträgt der tatsächliche Zuschuss, der auf dem Vereinskonto ankommt, gerade mal ca. 18%. Insoweit war es hilfreich, dass die Vertreter des WLSB, angeführt von Präsident Andreas Felchle und begleitet von Vizepräsidentin Elisabeth Strobel und Hauptgeschäftsführer Heinz Mörbe, diese Zahlen uneingeschränkt bestätigten. Und auch vom BSB Freiburg, der keine Vertretung entsandt hatte, wissen wir, dass es dort ähnlich ist.

Bis zum nächsten Austausch wird der BSB Nord konkrete Vorschläge erarbeiten, welche ‚Deckel‘ am dringendsten angehoben werden sollten und wieviel zusätzliche Finanzmittel dafür nötig sind. Bereits einige Tage zuvor hatte BSBPräsident Martin Lenz eine dienstliche Begegnung mit Kultusministerin Susanne Eisenmann genutzt, um ihr in kurzen Worten die aktuelle Situation zu schildern.