BSB NORD | TRIKOTTAG / KIRCHE UND SPORT Trikottag 2024 Partner des Trikottags BW 2024 sind Zeigt, für welchen Verein euer Herz schlägt! Baden-Württemberg ist beim zweiten bundeswei- ten Trikottag am 11. Juni dabei – inklusive Foto- Aktion und 30 tollen Preisen für die Vereine ist die Wirkung. Zudem ist das Mitmachen am Tri- kottag natürlich auch die beste Werbung für den eigenen Verein. Sport im Verein ist Leidenschaft, Zusammenhalt und Gemeinschaft. Genau dafür steht jedes Trikot, jede Trainingsjacke, jedes Shirt mit Vereins-Logo, -name und -farben. Damit Baden-Württemberg sieht, wie groß der organisierte Sport im Land ist und welche soziale Stärke in den Vereinen steckt, gibt es am 11. Juni den nächsten Trikottag im Land – als Teil des zweiten bundesweiten Trikottags. Das Mitmachen und Flagge zeigen beim Trikottag BW ist ganz einfach. Die Sportvereine im Land rufen ihre Mitglieder, Fans und Freunde auf, am 11. Juni im Vereinslook zur Arbeit, zur Schule, zur Uni, zum Einkaufen etc. zu gehen. Hauptsache raus aus der Halle und runter vom Platz – und dorthin, wo man sonst in Vereinskleidung nicht zu sehen ist. Je mehr Mitglieder, Fans, Eltern und Freunde mitmachen, desto „bunter“ werden die Bilder und umso größer Weitere Informationen: www.trikottag-bw.de Attraktive Preise für euren Verein gewinnen Um die sicherlich ohnehin schon große Motivation zum Mitmachen noch etwas zu steigern, gibt es auch bei diesem Trikottag BW wieder eine Foto- Aktion und attraktive Preise für die Sportvereine im Land – im Gesamtwert von über 20.000 Euro. Auf die Gewinner warten folgende Preise: Vom Sportbekleidungs-Hersteller owayo aus Regensburg gibt es 24 Gutscheine im Wert von je 600 Euro. Im Online-Shop könnt ihr euch da- mit das aussuchen, was euer Verein oder euer Team gerade braucht. Zudem könnt ihr im 3D- Konfigurator viele Artikel individuell gestalten. 6 GUTSCHEINE von BENZ Sport im Wert von je 1.000 Euro – einlösbar im BENZ-Onlineshop für Sportgeräte aller Art und jeden Bedarf. Mitmachen bei der Foto-Aktion ist ganz einfach Um an der Foto-Aktion teilzunehmen und einen der insgesamt 30 Preise für euren Verein ergattern zu können, ist Folgendes zu tun: Macht als Mitglied, Fans oder Freund eures Vereins am 11. Juni ein Foto von euch oder eurer Gruppe in Trikot, Jacke, Shirt etc. eures örtlichen Vereins in Büro, Werkstatt, Supermarkt oder Schule. Anschließend ladet ihr das Foto auf der Kampagnen-Webseite www.trikottag- bw.de bis zum 18. Juni hoch – und schon ist der Verein nominiert. Da es in diesem Jahr mit 30 Preisen wirklich eini- ges zu verteilen gibt, wird der Foto-Wettbewerb in zwei Stränge aufgeteilt. Eine Hälfte der 30 Preise wird unter allen Einsendungen verlost. Das bedeu- tet: Je mehr Fotos für einen Verein eingereicht wer- den, desto höher die Gewinnchance. Die andere Hälfte der 30 Preise wird nach den Kriterien Krea- tivität, Motiv-Idee oder Originalität vergeben. Schon vergangenes Jahr sind viele einfallsreiche Fotomo- tive hochgeladen und eingereicht worden. Aber: Na- türlich kann ein Verein insgesamt nur einmal ge- winnen. Der „Trikottag BW” ist eine gemeinsame Kampagne von Landessportverband Baden-Württemberg, Ba- discher Sportbund Freiburg, Badischer Sportbund Nord und Württembergischer Landessportbund. Einsendeschluss ist der 18. Juni 2024. Kolumne Querpass – Wach genug, um woke zu sein? Vor wenigen Wochen traf ich in der Verbandsarbeit auf den Begriff „woke“. Ein Jugendwort, das in den sozialen Netzwerken präsent ist, nun war es auch bei uns angekommen. Beim Nachschlagen der exak- ten Definition dieses Begriffes merkte ich, dass ich in ein Wespennest gestochen hatte. Der Begriff er- hitzt die – meist digitalen – Gemüter, wird kontro- vers diskutiert und umfasst die Interpretationsspann- weite von Wachsamkeit gegenüber rassistischer und gesellschaftlicher Diskriminierung über die po- litische Korrektheit bis zur Zensur und Unterwan- derung der Meinungsfreiheit. Woke, also wachsam sein und aufeinander achten – das sind Werte, die einen Verein, eine Gemein- schaft, eine Familie ausmachen. Vereinsarbeit be- deutet gemeinsam etwas bewegen, sich entwickeln, Erfolg haben, Niederlagen als Aufbruch, Heraus- forderungen als Lernfelder nutzen, ungeachtet der Herkunft oder des Geschlechts der einzelnen Mit- glieder. Vereinsarbeit kann aber auch bedeuten, dass verschiedene Meinungen aufeinanderprallen, dass Interessen durchgesetzt, dass Entscheidun- gen mal so, mal anders getroffen werden. Gerade für junge Menschen ist das Vereinsumfeld ein wun- derbares Lernfeld, in dem sie noch einigermaßen geschützt agieren und dennoch lebendige Diskus- sionen führen dürfen. Meinungsvielfalt auszuhal- ten und zu fördern, Meinungsfreiheit als hohes Gut zu schätzen, aber nicht gegen Dritte zu verwenden, sind Kompetenzen, die wir gegen jegliche Meinungs- diktatur in unserer Gesellschaft benötigen. Die Un- terscheidung treffen zu können, ob „woke“ dem Wohle der Gesellschaft und der Gleichbehandlung dient oder eigene Zwecke verfolgt, bedarf viel Übung in einem diskussionsfreudigen Umfeld. Wenn es uns in den Vereinen gelingt, Nährboden für selbstbewusste junge Menschen zu sein, die ihre Interessen offen vertreten, sich gegen antide- mokratische Positionen wehren und die gleichzei- tig für diejenigen einstehen, die sich nicht wehren können, dann haben wir für die Gesellschaft mehr erreicht, als wenn „politische Korrektheit“ – wer auch immer diese festlegt – oberste Prämisse ist. Denn leider wird das Wort oftmals missbraucht, um Menschen zu beeinflussen. Jemand anderes ent- scheidet dann unter dem Deckmantel der „Woke- ness“, was richtig ist – und setzt seine eigenen In- teressen dabei möglicherweise gewissenlos durch. Warum brachte mich nun dieser Begriff in Verbin- dung mit Vereins- und Verbandsarbeit so derart zum Nachdenken? Vereine sind Teil der demokra- tischen Gesellschaft und Lernort für demokratische Verhaltensweisen. Vereine wirken an der demokra - tischen Willensbildung mit. Demokratie lebt auch vom Umgang mit Konflikten und unterschiedlichen Meinungen – daher ist sicherlich nicht für alle im- mer alles „woke“. Ein Grund mehr, wachsam zu bleiben! Heike Breitenbücher, Landesarbeitskreis Kirche und Sport 22