Ministerin lobt den organisierten Sport

Viel Anerkennung gab es für den organisierten Sport beim Treffen der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Dr. Susanne Eisenmann und BSB-Präsident Martin Lenz beim gemeinsamen Termin am 19. Oktober in Stuttgart.

Viele verschiedene Themen standen beim ersten offiziellen Treffen des BSB-Präsidenten mit der Ministerin auf der Tagesordnung. Nach wie vor ein aktuelles Thema: Ganztagsschule. Martin Lenz sieht in der Monetarisierung vor allem für Vereine eine gute Möglichkeit in der Ganztagsschule Fuß zu fassen. Die Ministerin verwies darauf, dass dieses Thema beim Ganztagsgipfel am 24.November weiter erörtert wird.

Großes Lob gab es für das vom BSB Nord initiierte Programm PFiFF, mit dem gezielt die exekutiven Funktionen von Kindern geschult werden. Dass es gelungen ist, ein Thema, das im Bildungsplan des Landes verankert ist, in nur fünf Jahren in ganz Baden-Württemberg zu etablieren, wertete die Ministerin als großen Erfolg für die Sportbünde.

Aktuelles Thema auch das Bildungszeitgesetz, das es Ehrenamtlichen ermöglicht für Weiterbildungen bis zu fünf Tage bezahlten Sonderurlaub bei ihrem Arbeitgeber zu beantragen. Der BSB Nord hatte bereits im Vorfeld den Bedarf evaluiert und war sich mit der Ministerin einig, dass diesbezüglich auf Seiten des Sports Notwendigkeit besteht.

Die jüngst vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Bundesregierung veröffentlichten Pläne zur Förde-rung des Spitzensports waren ebenfalls Thema beim Gespräch im Ministerium. BSB-Präsident Lenz hatte bereits auf die wichtige Rolle der Kommunen und Bundesländer hingewiesen, denn sie leisteten einen elementaren Beitrag bei der Finanzierung des Spitzensports. Auch bei der Frage über die Zukunft der vier Olympiastütz-punkte in Baden-Württemberg zeigten Politik und Sport Einigkeit: demnach sollten die Standorte in Baden-Württemberg erhalten werden.

Martin Lenz zeigte sich sehr zufrieden über die Ergebnisse: “Es freut mich, dass wir auch mit der neuen Landes-regierung bereits jetzt in vielen Punkten einen Konsens haben. Das ist eine sehr gute Grundlage, um den organi-sierten Sport in Baden-Württemberg in den nächsten Jahren gemeinsam weiterzuentwickeln.“