"Wir werden uns eindeutig positionieren!"

BSB-Präsident Martin Lenz hat gestern bei seinem Amtsantrittsbesuch im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg eine positive Bilanz über die ersten 100 Tage im Amt gezogen und sich zur aktuellen Spitzensportreform geäußert.  

Genau 111 Tage nach seiner Wahl zum Präsidenten des Badischen Sportbundes Nord hat Lenz eine durchweg positive Bilanz gezogen: „Ich danke meinem Vorgänger Heinz Janalik für das wirklich geordnete Feld, das er mir hinterlassen hat! Es ist mir eine Ehre, an der Spitze des organisierten Sports in Nordbaden zu stehen. Die ersten 100 Tage haben schon unglaublich viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit meinen kompetenten und engagierten Kollegen im BSB-Präsidium.“

Die Grundlage für die Arbeit in seiner insgesamt 3-jährigen Amtszeit wird beim Strategie-Tag am 12.November in Karlsruhe geschaffen. Zusammen mit allen Sportfachverbänden und Sportkreisen sollen gemeinsame Ziele gesteckt und danach das Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre festgelegt werden.

Einige seiner Schwerpunktthemen hatte Lenz jedoch schon vorab gesetzt, unter anderem das Thema „Sport und Soziales“. Das aktuelle Flüchtlingsthema wird auch vom Badischen Sportbund Nord in verschiedenen Projekten begleitet. Lenz: „Im Sommer der Migration hat sich der Sport gesellschaftspolitisch in sehr erfrischender Weise gezeigt. Ich bin mir sicher, dass wir durch unsere Förderprojekte einiges beitragen können. Denn: Sport ist gelebte Integration!“.

Ein weiteres Thema, dem sich der BSB-Präsident während seiner Amtszeit besonders widmen möchte: Nachwuchsleistungssport. „Die Grundlage für Spitzensport wird in unseren Vereinen gelegt und deshalb ist es unsere Aufgabe, deren Stimme bis ganz nach oben zu vertreten!“. Damit spielte Lenz auch auf die Pläne der Bundesregierung und des Deutschen Olympischen Sportbundes an, die am Tag zuvor die Spitzensportreform vorgestellt hatten. Lenz, gleichzeitig auch Vize-Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg: “Grundsätzlich begrüßen wir die Initiative des DOSB, die Struktur des Leistungssports zu überarbeiten. Für uns ist es jedoch unerlässlich, dass auch die Beteiligung der Länder und Kommunen Berücksichtigung findet. Denn sie leisten einen wesentlichen Anteil an der Finanzierung des Spitzensports, ohne die die Einrichtungen in Baden-Württemberg nicht existieren könnten. In den nächsten Wochen werden viele Gespräche stattfinden – eines steht jedoch fest: wir drei Sportbünde werden uns gemeinsam eindeutig positionieren!“