Erster Strategietag des BSB Nord erfolgreich

Erster Strategietag des BSB Nord erfolgreich

„Ich habe große Lust, mit euch diesen Weg zu gehen. Wie ich im Hauptausschuss am 7. April erläutert habe, möchte ich mit allen Fachverbänden und Sportkreisen im Herbst 2016 den Rucksack für diesen Weg gemeinsam packen. In einem Strategietag wird es dann darum gehen, unsere Ziele, Inhalte, Aufgaben und Maßnahmen abzustimmen, damit wir als Team – das sind wir – weiterhin an einem Strang ziehen.“

Im Juni beim Sportbundtag angekündigt, im November im Haus des Sports des BSB in Karlsruhe umgesetzt. Martin Lenz hat gehalten, was er versprochen hat. 69 Sportvertreter aus Fachverbänden, Sportkreisen, der Sportjugend, die Mitglieder des Präsidiums und Leitungskräfte aus der BSB-Geschäftsstelle trafen sich am 12. November um gemeinsam zu beraten, wie der Badische Sportbund seine Zukunft gestalten soll. Alle Mitglieder des Hauptausschusses waren im Vorfeld aufgefordert worden, ihre Anliegen zu melden. Insgesamt 57 Themen wurden eingebracht, eine Herausforderung für die Vorbereitungsgruppe (Jutta Hannig, Gerhard Mengesdorf, Florian Dürr, Wolfgang Eitel und Michael Titze), daraus einen Plan zu entwickeln, wie dieses an einem einzigen Tag bearbeitet werden kann. Oberster Grundsatz dabei: Kein Thema, kein Anliegen soll unter den Tisch fallen und es sollte seitens der BSB-Verantwortlichen keinerlei Sprech- oder Denkverbot geben. Insgesamt konnten aus den Vorschlägen vier große Themenbereiche herauskristallisiert werden. Dies sind „Sportstruktur“, „Sport und Gesellschaft“, „Angebote und Leistungen“ und „Organisation von Bildungsveranstaltungen“.

Nach der Begrüßung durch Präsident Martin Lenz „.. ich bin sehr glücklich über die überaus positive Annahme dieses Strategie-Tages“ führte Vizepräsidentin Jutta Hannig gekonnt in die Tagung ein. „Wir müssen uns auf gemeinsame Werte verständigen, eine Kultur der Offenheit schaffen. Dazu brauchen wir den Dialog, das Gespräch miteinander. Nur so können wir am Ende gemeinsam Strategien für die Zukunftsbewältigung für den Sport in Nordbaden schaffen.“

Der weitere Verlauf des Tages, in dem sich die Teilnehmer für einen der vier Themenbereiche entschieden und dort dank der behutsamen Führung durch die Gruppenbetreuer Bettina Leßle, Florian Dürr, Michael Titze und Wolfgang Eitel selbst entschieden, welche Themen beraten werden, gab dem Tagungskonzept recht. Soviel Zeit für den Austausch von Gedanken und auch das Verstehen von anderen Standpunkten gibt es bislang bei Veranstaltungen der Sportverbände selten, resümierte ein erfahrener Funktionär am Ende des Tages. Dazu gehörte selbstverständlich auch, dass jede Gruppe in prägnanter Form am Ende dem Plenum berichte, mit welchen Themen sie sich befasst hatten und welche ‚Arbeitsaufträge‘ daraus entstehen (könnten).

So war es für das Präsidium, das gleich zwei Tage später tagte, eine Selbstverständlichkeit, eine Arbeitsgruppe zu beauftragen, die vielfältigen Impulse zu sichten und einer Bearbeitung zu zuführen.